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Spieletest: Bioshock – The Collection


bioshock-the-collection-1024x576Bioshock – The Collection

Der Egoshooter-Klassiker erschien am 16. September 2016 neu remastered in 1080p für PC, PS4 und Xbox One. „The Collection“ beinhaltet den 2007 erstmals erschienenen Klassiker „BioShock”, die 2010 veröffentlichte forsetzung „BioShock 2“ und den dritten- finalen Teil „BioShock-Infinite“ welches 2013 erstmals auf den Markt kam.

Im neuen Gewand gekleidet macht der Spielspaß gleich doppelt soviel Spaß. Detailierter wirken die Welten, die Grafik ist rund und passend und um den Spieler komplett glücklich zu stimmen, wurden alle DLCs komplett auf die Discs gepresst. Nur den Multiplayer – Modus des Zweiten Teils hat es nicht mit in die Sammlung geschafft.

Bioshock erzählt in Teil Eins die Geschichte einer gescheiterten Utopie. Der Protagonist Jack stürzt 1960 mit einem Flugzeug über den Atlantik ab und findet sich in der Unterwasserstadt „Rapturen“ wieder. Man lernt Andrew Ryan kennen und die Gründe der Existenz jener Stadt. Schnell erfährt man, dass die Bewohner einer speziellen Droge namens „ADAM“ zum Opfer geworden sind, welche es ermöglicht, den Menschen mit neuen Fertigkeiten auszustatten. Diese haben größtenteils ihren Verstand verloren, dank der Abhängigkeit. So stolpert der Spieler in eine Welt voller aggressiver Junkies, kleinen Mädchen und „Big Daddys”, welche durch die Straßen streifen um an „ADAM“ zu kommen.

Ähnlich gut ist auch der zweite Teil von BioShock. Es spielt Acht Jahre später und Sofia Lamb hat die Herrschaft der Untersee-Stadt übernommen. Statt der Diktatur des Egoismus, die im ersten Teil herrschte, fokussiert es sich drauf, sämtliche egoistische Umtriebe komplett abzuschaffen. Unser Ziel ist es, Lambs Tochter Eleonore zu retten.
Spielerisch ist der zweite Teil auf gleichem Level zum ersten, dennoch mangelt es nicht an Anspruch und Spannung.

Der Große Bruch kam dann mit dem dritten Teil „BioShock Infinite”. In der Rolle des Privatdetektivs Booker deWitt streifen wir durch „Columbia“. Eine Stadt in den Wolken. Ein quasi Amerikanischer Traum hoch im Himmel: Vorgeblich friedlich, frei und tiefgläubig. Doch die Fassade bröckelt. Ein verbitterter Bürgerkrieg zwischen den „Gründungsvätern“ und den „Vox Populi“ herrscht. Der Spieler gerät schnell immer tiefer in die missliche Lage, während wir versuchen das Geheimnisvoll Mädchen „Elisabeth“ zu beschützen.

Trotz einigen Bugs, die einen manchmal wirklich zur Weißglut bringen, lassen sich alle Teile flüssig spielen und den Flair neu aufleben. Für alle die BioShock noch nicht gespielt haben, sollten dies schnell nachholen. Denn die Reihe beweist eindrucksvoll, dass Egoshooter auch von einer Niveauvollen Geschichte getragen werden kann.
Und 2K meldete bereits an, in einem Patch die lästigen Bugs zu beseitigen.

Fazit: Für einen Preis von unter 50€ bekommt man wirklich was geboten und hat lange Spielspaß.
Uneingeschränkte Kaufempfehlung!


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